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Wir Vermittler im Gesundheitswesen bringen den überwiegenden Teil der internationalen Pflegekräfte ins Land und bilden damit eine wesentliche Säule zur Bewältigung des Fachkräftemangels.
Vor dem Hintergrund steigender Qualifikationsanforderungen, komplexer rechtlicher Rahmenbedingungen sowie der Notwendigkeit transparenter und fairer Verfahren ist eine gemeinsame Interessenvertretung der Vermittler erforderlich. Der Verband hat die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder zu bündeln, verbindliche Leitlinien zu entwickeln, den Austausch mit Politik, Behörden und Einrichtungen zu fördern und damit zu einer nachhaltigen und qualitätsorientierten Personalgewinnung beizutragen.



Nachhaltig ist eine Zusammenarbeit nur, wenn Kandidat:innen, Einrichtungen und Vermittler im Gleichgewicht stehen. Dafür setze ich mich im VFFG ein.
Qualität entsteht im Austausch. Im VFFG lernen wir voneinander und machen die internationale Vermittlung gemeinsam professioneller.
Wer Pflegekräfte fair anwirbt, braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Gemeinsam verschaffen wir unserer Branche Gehör in Politik und Verbänden.
Fair heißt für mich: Kandidat:innen zahlen keine Gebühren, Verträge sind verständlich und jede Beschwerde wird gehört. Diesen Anspruch machen wir im VFFG verbindlich.
20+
Gegen März 2027 werden wir die ersten Vermittlungsunternehmen als Vollmitglieder aufnehmen können. Derzeit sind nur die 3 Gründungsunternehmen Vollmitglieder.
Wir alle arbeiten gemeinsam an der Sicherung der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Hierbei sind Pflegekräfte aus dem Ausland eine zentrale Stütze und wir als Vermittler sorgen dafür, daß 85% der internationalen Pflegekräfte nach Deutschland kommen. Täglich kämpfen wir um Visa, Anerkennungen, Aufenthaltsgenehmigungen, Arbeitsstellen, Wohnraum, Familiennachzug und Integrationen. Wir sind dabei sehr viel mehr als Vermittler. Und noch immer braucht der Markt viel mehr qualifizierte und motivierte Pflegekräfte.
Deshalb sollten wir zusammen kämpfen und gemeinsam diese große Aufgabe annehmen!
Im öffentlichen Bewusstsein ist es noch nicht ausreichend bekannt, daß heute und sicher in der Zukunft ohne internationale Pflegekräfte nichts mehr geht
Ethische und faire Vermittlung ist unser zentrales Anliegen und dafür treten wir ein als Vermittler zwischen Kandidaten und Einrichtungen
Es geht um die Zukunft von Menschen und ihren Familien. Deshalb können unserer Gemeinschaft nur Vermittler angehören, die unsere hohen Grundsätze teilen und weiterentwickeln
Eine einzelne Agentur wird in der Politik kaum gehört – gemeinsam schon. Der VFFG vertritt die Interessen der Vermittler gegenüber Politik, Kostenträgern und Verbänden und verhandelt verbindliche Standards mit. Wir setzen uns für faire Rahmenbedingungen ein, für die Anerkennung ethisch arbeitender Vermittler und für die Refinanzierung von Vermittlungskosten. Bringen Sie Ihre Erfahrung ein und gestalten Sie die Zukunft der Branche mit.
Einrichtungen und Kandidat:innen suchen Partner, denen sie vertrauen können. Mit der Mitgliedschaft verpflichten Sie sich auf unseren Ethik- und Qualitätskodex: Gebührenfreiheit für Kandidat:innen, transparente Verträge, klare Beschwerdewege. Das Verbandslogo zeigt nach außen, dass hier fair und professionell vermittelt wird. So sichern Sie Ihre internationale Anwerbung ab und heben sich sichtbar vom Wettbewerb ab – mit freiwilliger Selbstverpflichtung statt überbordender Bürokratie.
Internationale Vermittlung ist anspruchsvoll – rechtlich, organisatorisch und menschlich. Im VFFG lösen Sie diese Herausforderungen nicht allein: Unser Netzwerk bietet fachlichen Austausch zu Anerkennung, Recht und Integration, gemeinsame Schulungen und Peer-Reviews. Sie profitieren von den Erfahrungen anderer Praktiker, vermeiden teure Fehler und entwickeln Ihre Prozesse laufend weiter. Netzwerken statt Konkurrenzdenken – davon profitieren alle.
Vier Beispielszenarien zeigen, wie Vermittler vom Netzwerk, vom Austausch und von der gemeinsamen Interessenvertretung im VFFG profitieren können.
Beispiel: Eine Vermittlungsagentur erfährt im Austausch mit anderen Mitgliedern frühzeitig von geänderten Anforderungen im Anerkennungsverfahren. Statt Unterlagen nachreichen zu müssen und Wochen zu verlieren, stellt sie ihre Abläufe rechtzeitig um – und ihre Kandidat:innen starten schneller in den Job.
Beispiel: Eine Agentur hat eine qualifizierte Pflegefachkraft, aber keine Kontakte zu Einrichtungen in der gewünschten Region. Über das VFFG-Netzwerk findet sie ein Mitglied mit passenden Partnern vor Ort. Die Fachkraft wird fair vermittelt – und beide Agenturen profitieren.
Beispiel: Als einzelne Agentur ist man bei Anerkennungs- und Ausländerbehörden oft nur einer von vielen. Der VFFG setzt sich dafür ein, als verlässlicher Ansprechpartner feste Austauschformate mit den Behörden aufzubauen – damit Fragen schneller geklärt werden und Verfahren planbarer laufen.
Beispiel: Eine Pflegeeinrichtung vergleicht mehrere Vermittler. Das VFFG-Logo zeigt ihr: Hier gelten Gebührenfreiheit für Kandidat:innen, transparente Verträge und klare Beschwerdewege. Das schafft Vertrauen – und macht bei der Auftragsvergabe den Unterschied.
Der Fachkräftemangel in der Pflege wächst – und das Beschäftigungsplus der letzten Jahre geht vor allem auf internationale Fachkräfte zurück. Staatliche Programme decken dabei nur einen kleinen Teil ab: Den überwiegenden Teil der Anwerbung, Anerkennung und Integration stemmen private Vermittler gemeinsam mit den Einrichtungen. Umso wichtiger sind faire und verbindliche Standards.
Quellen: Statistisches Bundesamt (Pflegekräftevorausberechnung 2024; Anerkennungsstatistik 2024), Bundesagentur für Arbeit (Mai 2026), GIZ (Oktober 2025).
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